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Online-Exerzitien



Online-Exerzitien wenden sich an Leute,
die ausprobieren wollen, wie man mit Gott reden kann.







Willkommen bei Online-Exerzitien!



Gebet ist immer Erholung.

Im Gebet soll nicht Leistung gebracht werden (obwohl man natürlich auch selbst etwas tun muß, z.B. geduldig ausharren). Immer jedoch ist Gebet zuerst eine Gabe, ein Geschenk. 


Gebet ist eine Zeit, in der man sich bei Gott ausruhen kann, (obwohl man manchmal wie Jakob mit Gott ringen muß).


Die Online-Exerzitien richten sich zumal an Menschen, die mit dem Beten und Gott-Kennenlernen anfangen möchten.
Vor allem ihnen  sollen sie helfen, mitten im Alltag die 'Erholung' zu erfahren, die Gebet ermöglicht. Eine persönliche Begleiterin, bzw. ein Begleiter wird Ihnen täglich eine kleine Anregung geben, ins Gespräch mit Gott zu kommen. Das ist das Angebot der Online-Exerzitien.


Die nächsten Online-Exerzitien finden statt:

    * Herbst 2016:            05. September bis 02. Oktober
               Alle Plätze belegt! Jetzt schon anmelden für...
    * Advent 2016:           21. November bis 18. Dezember

Die Begleiterinnen und Begleiter der Online-Exerzitien stellen sich
auf der Seite "Wer begleitet?" kurz vor.

Informationen zur Anmeldung für die Online-Exerzitien finden Sie hier.





 Ein Weg in die Mitte



So ein Labyrinth ist keineswegs ein Irrgarten! Wenn auch auf vielen Umwegen, gelangt man immer in die Mitte. Seit ganz früher Zeit ist das Labyrinth im Christentum ein Bild für das Leben eines Menschen, der auf der Suche ist, viele gewundene Wege geht, manchmal scheinbar sogar Wege zurück, schließlich aber zur eigenen Mitte findet und dort auf Christus, den Auferstandenen, trifft.

Diese Deutung des Labyrinths geht auf die alte griechische Theseus-Sage zurück. Theseus wurde - wie viele junge Männer vor ihm - sozusagen als "Reparationsleistung" nach Kreta geschickt zum König Minos, der Athen im Krieg besiegt hatte. Dort sollte er als Versöhnun
gsopfer in die Labyrinth-Höhle des Minotauros geschickt werden. Bisher hatte dieser wilde, göttliche Stier all seine Opfer getötet. Niemand war dem Todeslabyrinth entkommen. Theseus jedoch hatte vorher die Liebe der Königstochter Ariadne gefunden. Die war überzeugt, er könne den Minotauros besiegen und gab ihm ein Knäuel roten Garns mit auf den Weg, damit er den Weg durch die Dunkelheit zurückfinde. So ging Theseus hinab in das Labyrinth, besiegte auf dessen Grund (im Zentrum des Todesdunkels) den Minotauros und stieg mit Hilfe des Ariadne-Fadens wieder hinaus: zurück ans Licht des Lebens.

Diese Sage bezogen frühe Christen auf den österlichen Christus: "Hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten". Das Labyrinth ist demnach ein österliches Symbol für unseren eigenen Weg durch die Dunkelheit des Todes hinauf in das Licht des Ostermorgens. Alle Spiritualität zielt darauf hin, den Weg des Lebens mit Christus durch alle Dunkelheiten hindurch zum österlichen Leben mit IHM zu gehen. Die Online-Exerzitien können dabei so etwas sein wie der "Faden der Ariadne".