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P. Heribert Graab S.J.



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Das Grundlagenpapier für die kommende vatikanische Bischofssynode zur Ehe- und Familienpastoral gibt es jetzt auch in einer offiziellen deutschen Übersetzung.






© SJ-Bild/Walter Schlesinger, Sankt Peter Köln

Bei der Fronleichnamsprozession in Köln wird zwischen den Kerzen und Kreuzen wieder ein geheimnisvolles Zeichen mitgetragen werden: Die radikal einfache, schwarz-weiße Fahne der Jesuitenpfarrei St. Peter zeigt als Ornament einen Code, den man mit dem Smartphone anvisieren kann. Wer eine App auf dem Handy hat, die Barcodes erkennen kann - für den erscheint dann die Botschaft "Effata, öffne Dich" auf dem Display. In Markus 7,32-37 erzählt die Bibel von der Heilung eines Taubstummen durch Jesus. Seine Kommunikationsfähigkeit ist ihm genommen, Freunde bringen ihn zu Jesus und bitten um Heilung. Jesus heilt ihn mit den Worten: "Effata! Öffne Dich!"

Die Kunst-Station Sankt Peter hat mit ihrer kritischen Haltung zu traditionellen Bildern oft das "neu Hinsehen" als einen wichtigen Aspekt im Dialog von Kunst und Religion betont. Kirchen sind voller Bilder und Ikonen, die wir vielfach nicht mehr entschlüsseln können. Die Darstellungen gehören zum gewohnten Kirchenraum, werden aber von vielen nicht mehr hinterfragt - und sind in der Gefahr, zum Dekor zu verkommen.

Die Idee für die Fahne sei vor Jahren vor der Fronleichnamsprozession spontan in der Sakristei unter den Ministranten geboren worden, berichtet Pfarrer Werner Holter SJ. "Das ist es," dachte er und ist immer noch davon überzeugt: Die Idee entspricht dem Selbstverständnis unserer Gemeinde, sich Neuem zu öffnen und sich einzulassen auf die Zeichen und Sprachen unserer Zeit. Die Künstlerin Bea Seggering aus Berlin knüpfte an die alte Tradition des Haussegens an und setzte ihn in einen QR-Code um. Drei Benediktinerinnen aus dem Kloster Mariendonk bei Grefrath stickten 120 Stunden mit Fleiß und handwerklichem Können daran.

"Effata! Öffne Dich!" Der erste Schritt zur Kommunikation ist Offenheit. Wer innerlich "zu", wer durch Vorurteile blockiert ist, nicht hören oder zuhören kann, wer Gott nicht offen gegenübertritt, dem ist eine wirkliche Begegnung nicht möglich. Auch die Prozession am Fronleichnamsfest - der Weg aus der Kirche hinaus in die Stadt - ist eine traditionelle Form der Kommunikation. Die Ministranten von Sankt Peter tragen ihre Fahne dabei begeistert durch die Kölner Innenstadt. Ihre Botschaft auf der Fronleichnamsfahne will entschlüsselt werden.

(http://www.jesuiten.org/jesuiten-in-deutschland/slides-startseite/fronleichnam.html)






Das aktuelle Heft
für Freundinnen und Freunde
der deutschen Jesuiten.
Zum Thema:
 
"Gott will es?
Unterscheiden!"

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Bald Vergangenheit: Das 'Canisiushaus' auf der Hültzstraße.
Und das ist die Zukunft: 'Jesuiten an Sankt Peter'

In der ersten Oktoberhälfte 2015 steht ein Umzug der Kölner Jesuiten an. Eine etwas kleinere Kommunität wird zukünftig im Pfarrhaus von Sankt Peter wohnen - in unmittelbarer Nachbarschaft jener Kirche also, die schon seit 1950 'Kirche der Jesuiten' ist. Unter gewisser Rücksicht kommen wir also 'nach Hause'. Die neue Adresse wird lauten: Jesuiten an Sankt Peter, Jabachstr. 1, 50676 Köln. Die telefonnummern bleilben die alten.

Bis es soweit ist, gibt's noch viel zu tun. So sind wir jetzt schon auf der Suche nach einer Mitarbeiterin, die unseren neuen Haushalt führen wird. So ungefähr könnte z.B. die neue Küche aussehen; aber...



Die Jesuiten an Sankt Peter in Köln (Innenstadt) suchen für die Führung ihres Haushaltes von fünf Personen ab Oktober 2015 eine in der Haushaltsführung erfahrene Mitarbeiterin. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle mit den Aufgabenbereichen Küche (einschl. der dafür erforderlichen Einkäufe), Wäsche (mit Ausnahme der Bettwäsche) und Reinigung des Wohnbereiches. Anstellung und Vergütung erfolgen nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Bayrischen Diözesen (ABD).

Interessierte wenden sich bitte an

P.Heribert Graab S.J.
Hültzstr. 22 - 24
D - 50933 Köln
Tel. 0221 / 9 42 60 - 37
e-mail: info@heribert-graab.de




Die Gottesdienste und einige 'erbauliche' Texte vom Burgtag:



„In Deinen Toren werden wir stehen …“

(Neuerburg) Große Dinge bereiten sich auf der ND-Burg in der Südeifel vor. Das Vorbereitungsteam von ora&labora hat das Gebäude und das gesamte Gelände inspiziert. Zu tun gibt es wieder eine Menge: Projekte für jedes Handwerkertalent, für alle Gartenfreunde, Steinzertrümmerer, Pinselschwinger und selbsternannte Oberpoliere gibt es in Hülle & Fülle. ora&labora gestaltet neue Realitäten vom 31. Juli bis zum 9. August 2015.

Die Projekte

Der Niedrigseilgarten an der Burgmauer wird um eine Hängeseilbrücke vergrößert und der Kletterparcours wird ausgebaut. Zwei dreiflügelige Tore zum Schieben und Falten kommen vor das Gewölbe. Ein echter Schmied richtet eine dauerhafte Werkstatt im „Gewölbefelsendom“ ein. Die Kapelle wird frisch geweißelt. Ein weiteres Stockwerk bekommt ein neues Stromnetz. Dabei werden auch die Betten mit Nachtlampen und Steckdosen elektrifiziert, auseinandermontiert, abgeschmirgelt und frisch lackiert. Außerdem verbessern wir den Brandschutz in der Burg. Ältere Kinder arbeiten unter fachkundiger Anleitung bei den Bauarbeiten mit.

„Tor & Tür“ lautet das Motto des geistlichen Programmes
mit Burgkaplan Heribert Graab SJ. Im Vorfeld trafen sich ND-Verantwortliche mit Moritz Petry und Anna Kling, Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt Neuerburg sowie dem Vorsitzenden des Burgfördervereins. Der Förderverein wird sich tatkräftig am Bau des Seilgartens beteiligen.

Der Ablauf der Anmeldung ist wie folgt:
1.    Du musst Dich einmalig als Benutzer auf unserer Homepage registrieren (falls Du das letztes Jahr nicht bereits getan hast)
http://www.ora-et-labora.org/registrierung/index.html
2.    Melde Dich als Benutzer an (Benutzer Login).
3.    Dann kannst Du das Anmeldeformular ausfüllen. Für jeden Teilnehmer den Du anmelden willst.
4.    Mit dem neuen Online-Anmeldeverfahren entfällt die bisherige Unterschrift auf dem Anmeldebogen. Die verbindliche Bestätigung Deiner Anmeldung erfolgt nun durch das Überweisen Deines Kostenbeitrages. Bitte dies daher also eher bald als zu spät erledigen.
Kommt mit!
Euer ora&labora Team




Sie erreichen mich unter der e-mail-Adresse info(at)heribert-graab.de oder unter heribert.graab(at)jesuiten.org.
Anregungen und Kritik an dieser Seite und an den Texten
sind durchaus erwünscht.